Beurteilt Stiftung Warentest die Internetapotheke richtig?

In ihrer Mai-Ausgabe vergleicht die Stiftung Warentest die Onlineapotheke und Versandapotheke mit der „normalen“ Apotheke. Die Internetapotheken schneiden bei dem Vergleich relativ schlecht ab, weil sie z.B. bezüglich Beratung Schwächen aufweisen und keine Medikamente selbst mixen würden.
Wenn man solche Kriterien zur Beurteilung heranzieht, kann ich mir schon vorstellen, dass Internetapotheken schlechter abschneiden.
ABER: Eine Internetapotheke bemühe ich normalerweise nicht, wenn ich spezielle Fragen auf dem Herzen habe und eingehende Beratung wünsche (obwohl gerade in solchen Fällen der Diskretionsfaktor für diese Apotheke sprechen kann).
Die Stärken spielt die Internetapotheke im Preisvergleich aus.
Nur mal so als Beispiel:
Der Abgabepreis nach Lauer-Taxe für Paracetamol liegt bei 1,70 €.
Was dieses Medikament z.B. bei DocMorris kostet, lässt sich leicht feststellen, wenn Sie in folgendem Banner



Paracetamol eingeben.

Wie hoch der Preis bei Medpex ist, sehen Sie hier:

Die Aussage, der Preisvorteil würde durch die Versandkosten wieder aufgehoben, geht dann völlig ins Leere, wenn man mit Sinn und Verstand an die Sache herangeht.
Entweder ich kaufe – eventuell auch für Bekannte – noch weitere Medikamente oder Produkte, die ich sowieso noch brauche, bis ich die Grenze erreiche, ab der die Versandkosten entfallen ( bei Medpex z.B. 25,- €). Oder ich kaufe gleichzeitig ein rezeptpflichtiges Medikament – dann entfallen die Versandkosten völlig.

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