Nahezu einhellige Meinung unter Versicherungsexperten besteht darüber, dass die private Unfallversicherung auch im höheren Alter beibehalten werden sollte -allein schon deshalb, weil viele Senioren unverändert unternehmungs- und reiselustig sind. Da sie oft auch noch sportlich aktiv sind, steigt sicherlich das Risiko, einen Unfall zu erleiden.
Wenn wegen eines Unfalls Umbauten in der Wohnung oder am KFZ notwendig werden, reichen die normale Rente bzw. Pension oder auch angesparte Reserven oft nicht aus, um die Finanzierung zu sichern. Eine Unfallversicherung dagegen stellt das notwendige Geld zur Verfügung (wenn die richtige abgeschlossen wurde – s.u.).
Einsparungen bei der Belastung durch die Versicherungsprämie sind möglich durch Reduzierung der Versicherungssumme. Darüber hinaus sollte auf Einschluss einer Dynamik sowie anderer Extras wie Krankenhaus-Tagegeld oder Unfall-Tagegeld verzichtet werden.
Da viele Versicherungsgesellschaften in ihren Versicherungsbedingungen regeln, dass ab einem bestimmen Alter die Unfallversicherung endet oder die Leistung im Fall der Invalidität nur als Rente, nicht aber als einmalige Kapitalleistung ausgezahlt wird, ist es wichtig, Versicherungsvergleiche anzustellen.
Bei 50 plus – Policen muss noch auf weitere Datails geachtet werden:
Bei Hilfsleistungen wie Haushaltshilfen, Essen, Einkäufe u.ä. werden teilweise nur diese Hilfen organisiert – das heißt: Zahlen muss man selbst!
Unterschiede gibt es auch, wenn nach Unfällen zu Hause z.B. Oberschenkel-Halsbruch oder nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall gezahlt wird.
Es folgen noch Ausführungen zu:
Haftpflichtversicherung
Krankenversicherung
Hausratversicherung
Rechtsschutzversicherung
Weiter Infos können eingeholt werden bei: Herrn Wieland – kontakt@wieland-baumann.de und Herrn Röder- info@finanzkonzepte.net, von denen Anregungen zu diesem Themenbereich dankend angenommen wurden.